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06.01.2012

Statement: "Ich bin ein lahmarschiger Konzertgänger!"

Es beginnt mit Peinlichkeiten: Wonderwall, Natural, Tiziano Ferro, Sophie Ellis Baxtor, Reamon, Blue.


Es hat sich gesteigert: Söhne Mannheims, Samy Deluxe, Akon.


Kann es denn noch besser werden?
Sara Bareilles, Subways, John Butler Trio, Duffy, Yael Naim,  Corinne Baily Rae, The Fray, Lenka, Aura Dione, Alex Max Band, Marina and the Diamonds, Razorlight, Robert Francis, Amanda Jenssen, Feist, Sugarplumferry, Mando Diao, Seed, Jan Delay, Milow, Pixie Lott, Daniel Merriweather, Noisettes, Beatsteaks.



Und falls es sich noch nicht bemerkbar gemacht hat, ist mein Musikgeschmack auch noch unter aller Rolling Stone-und Musikexpressleser- EHRE.



Vielleicht denkt ihr euch aber auch: "Man so viel und so schlecht ist das garnicht." Dann bitte tragt mich jetzt auf Händen:

The Rolling Stones, David Guetta, Jesse J.!!!

Und werft mich bitte direkt in einer XXL-Musikmülltonne. Gleich neben die Böse Onkelz und Tokyo Hotel- Fantonne. Bitte nicht dazu, ich möchte trotz aller Qualen, die ich  euren Ohren bereite, besonders behandelt werden:


Lena, Cassandra Steen, Melanie C., Scorpions!

Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich sogar so ein schlechter Konzertgänger bin, dass ich in der Regel Konzerte mehrerer Künstler besuche. Ich harre die Doofen aus, um mich um so mehr auf die Guten zu freuen. Da macht man doch schon einiges mit. Was Veranstalter alles für Nulltalente zusammensuchen können, weil der Hauptact so teuer war, ist immer wieder erstaunlich!


Ein richtiges Festival mit so ganz vielen wirklich musikbegeisterten, total durchgeknallten Leuten findet sich jedes Jahr wieder in der Liste der Vorsätze fürs nächste Jahr. Ich kann eben auch nichts machen, wenn dann immer zu viele Störfaktoren eingeladen werden, die wiederum Scharen von Fanstörfaktoren mitbringen. Also, wie erwartet dieses Jahr auf der Liste: Rock am Ring 2012...Naja vielleicht doch Southside.


Mein schlechter Geschmack paart sich zu Konzerten dann auch noch mit einer großen Portion Uncoolness.
Ich sag es jetzt einfach: " Ich bestelle mir immer Sitzplätze!"


Haben alle genug gelacht? Dann kann ich ja weiter machen.


Ich bin nur 1,63 cm groß, kann Pogo nicht ausstehen, die Menschen, welche dazu tanzen erst recht nicht und ich werde gerne im Sitzen entertaint. Klatschen, Brüllen, Feuerzeugschwänken kann ich ja alles.


Doch es reicht einfach nicht. Nichts scheint mich zum exzellenten Konzertgänger zu erklären.
Dann, schließlich im Oktober 2011 katapultierte ich mich ins Aus:


Auf der verzweifelten Suche nach Resttickes zu den Red Hot Chili Peppers habe ich bei der größten Onlineabzocke überhaupt bestellt. Mich, wie Bolle auf das Konzert gefreut, keine Karten zur Gegenleistung mein Geld wieder erhalten. Cool. 200 Euro waren jetzt zwei Monate woanders. Tolle Erfahrung.


Ich könnte mir ja dann wenigstens die Live DVD kaufen. Das ist mir zu teuer. Genauso I-Tunes. Ich schaue nicht mehr viel Fern, Videos auf YouTube sind mir zu nervig zu laden. So ist die Musik auf dem I-Pod (wenigstens habe ich  dieses coole Utensil) dieselbe. Ja, ja ich kenne den YouTube Converter, der läuft aber in meinem reinen Gewissen unter illegal. Mein Leiden und das meiner Freunde sollte ein Ende haben.






Also: Schenkt mir jemand CD´S?






Kleiner Scherz am Rande.
Memo an mich selbst: Vorsätze 2012. Rock am Ring Eintrag streichen. Ein besserer Musikhörer werden hinzufügen. Ende.



02.12.2011

HAPPY BIRTHDAY BRITNEY!



Britney Spears wird heute 30 Jahre alt.
Wir gratulieren recht herzlich!


01.12.2011

Kein Sex ist auch keine Lösung - Keine Lösung aber Filmkritik



Tom Moreno (Stephan Luca) ist Werber, sexy und vor allem eines: Single.


In der Agentur macht er, wie er selbst sagt: „ Scheiße zu Gold“ und ist sonst relativ planlos. Jedoch nicht, was das schöne Geschlecht anbelangt. Hierfür hat Tom eigens eine Strategie entwickelt, die wie für die Machowelt geschaffen scheint:

Einmal Sex, zweimal Sex, ist Ok und beim dritten Mal reicht es dann auch wieder.
Unangefochten fährt er seinen Siegeszug fort bis Elisa(Marleen Lohse) ausnahmsweise seine beruflichen Wege kreuzt. 
Als neue Art- Direktorin wird sie  bei der Entwicklung einer neuen Kampagne dem alten Team, vor allem Tom, in Sachen Fantasie und Kreativität auf die Sprünge helfen. Von der ersten Begegnung an glaubt Tom sich seines Sieges sicher zu sein. Was sich schon beim ersten Date der beiden als männlicher Leichtsinn herausstellt. Elisa droht mit ihrer eigenen Strategie Toms Masterplan den Rang abzulaufen. 
Ausgerechnet jetzt, da seine Freunde mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben. Vince (Oliver Fleischer) versucht verzweifelt Lofts in der Hamburger Hafen City zu verticken, was  mit dem Söhnchen im Babykorb etwas schwierig erweist. Seine Gattin Susanne hingegen (Felicitas Woll) befindet sich auf Selbstfindungskurs,den sie mit einem Mann, nur nicht mit ihrem Mann vergeblich versucht anzusteuern. Der beste Freund, eingefleischter St. Pauli Fan, wie Mitbewohner Paule (Anna Thalbach) ist zum ersten Mal richtig verliebt. Dazu macht er Anstallten sein ursprüngliches Ich, nämlich der Frau die Paule verkörpert wieder treu zu werden. Für einen Spießer, von Beruf Sohn, Reedersohn (Michael Lott) legt sie ihr Kumpelimage  bei Seite. Sie verwandelt sich in Nadja, um die Femme Fatale in sich wach zu rütteln. Luke (Johannes Allmayer), der unausgesprochene Weltmeister im Blickficken lernt plötzlich auf alten Stuten reiten und begreiftdass:

„ Kein Sex auch keine Lösung ist.“

Nichts ist, wie es einmal war. Zu allem Übel eröffnet ihm sein langjähriger Chef und Freund Rolf (Armin Rode),dass die Agentur kurz vor dem aus steht. Die Zwangspfänder haben auch schon angeklopft. Tom ist zum ersten Mal nicht mehr Herr der Lage und soll jetzt auch noch eine Firma retten? Es kommt also nicht unerwartet, dass Tom nachdem sein Masterplan durchkreuzt wurde, den Boden unter den Füßen verliert und  Freunde, wie seine drei goldenen Regeln verletzt.

Kritik

Bei dem Film „ Kein Sex ist auch keine Lösung“ von Torsten Wacker handelt es sich um eine Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Mia Morgowski.

Erschienen im Jahr 2008 mag dieses Werk bei vielen Lesern wieder in Vergessenheit geraten sein.

Ohne Erinnerungsstütze scheint der Titel zu den ersten Momenten des Films nicht ganz zu passen.
In einem längeren Vorspann unterlegt von gut ausgewählter Musik, wie es in den modernen deutschen Filmen gerade üblich ist, werden alle Charaktere der Reihe nach vorgestellt.

Tom Moreno ist die Hauptfigur. 
Sein Leben wird von drei goldenen Regeln bestimmt,

wovon letzterer die meiste Bedeutung zu kommt: Nach dem dritten Mal Sex ist Schluss. Er ist sexy, er kann es sich, mit seiner festen Stelle in einer Werbeagentur, sprichwörtlich leisten. Musik, Schnitt und Details versetzen den Zuschauer in den Glauben, dass es sich hier wohl wirklich um einen Männerfilm handeln muss.

Doch wer die Handlung weiter verfolgt, wird feststellen, dass er sich getäuscht hat. Es handelt sich hierbei eher um eine Romantik-Komödie.

Perfekt inszeniert taucht man in die Gefühlswelten des Tom Moreno ein. Es gibt sogar einige Momente, die den Zuschauer die Handlung aus den Augen des Protagonisten wahrnehmen lässt. Tom ist  sich seiner Selbst zu Beginn der Story sicher und hat noch keinen Misserfolg verzeichnet, erlebt der Zuschauer diese Emotionen. Angefangen bei der Selbstsicherheit über Niedergeschlagenheit bis zum persönlichen Tief.

Aber was wäre eine Romantik-Komödie ohne Happy End. 

Jeglicher Kitsch, der von Anfang und der Mitte des Films aufgespart wurde, kommt am Ende zum Einsatz. Um Frauenherzen noch höher schlagen zu lassen endet der Streifen mit einem Kuss. Reichlich verdient hat sich diesen Tom. Der als Held aufs Spielfeld zurückkehrt und bei Paules Geburtstagsparty im heimelichen St. Pauli Stadion nicht nur Freunde, auch Elisa für sich zurückgewinnt. 

Die männlichen Begleiter werden diese letzten Minuten des Films nutzen, um sich einzugestehen, dass der Titel sie nicht nur völlig in die Falsche Richtung, sondern in die falsche Vorstellung getrieben hat.

Dennoch  müssen sie zugeben, dass es sich für den Anfang, als noch alle Macho-Klischees à la Charly Sheen erfüllt wurden, rentiert hat.

Außer Stephan Luca, der Tom Moreno spielt ist der Film gut besetzt. Torsten Wacker nennt sein Ensemble einen Glücksfall. Andere könnten sich denken, dass zusammengekarrt wurde, was an bekannten Gesichtern des deutschen Fernsehens zu finden war. 

Nur die Kein-Ohr-Hasen Fraktion ließ zu wünschen übrig. 


Sie wurde jedoch von  Stephan Luca brilliant vertreten.
Auf viele Menschen wirkt ein Überaufgebot imponierend und vielversprechend. An der Zusammenarbeit des Ensembles lässt sich auch nicht meckern. Doch wo sind die unbekannten Gesichter, die Neugierde wecken? 

Doppelt und dreifach- Besetzung ist doch was für Hollywood. 


Betrachtet man die Besetzung in einem positiveren Licht, kann man sagen, dass wirklich für jeden Typ von Zuschauer ein passender Star dabei ist. Angefangen bei den älteren Generationen mit Hannelore Elsner über Marleen Lohse, Felicitas Woll, Janine Reinhardt bis zu den Sportlerherzen mit Stefan Kretzschmar. Welcher mit diesem Film sein Debüt als Schauspieler feiert. Allerdings mit einem eher längeren Gastauftritt. Dieser Part ist  teils verwirrend, da kurz von der eigentlichen Handlung abgelenkt wird, in dem er ihr eine kriminelle Note verleiht. Am Ende wird das Geheimnis um seine Person jedoch gelüftet.


Nachdem man das Kino verlassen hat und seine Gedanken einmal Revue passieren lässt, wird die Mehrheit der Zuschauer positiv gestimmt sein.


Da dies erstens romantische Komödien so an sich haben und zweitens, weil man erst dann versteht, dass man soeben einen Film gesehen hat mit dem Namen: Kein Sex ist auch keine Lösung. Der sich nicht unbedingt um Sex dreht, sondern um die schrecklich schönen Missverständnisse zwischen Mann und Frau, zu denen dieser unmissverständlich zählt.


Dass ein zweiter Teil auf uns zukommen wird ist klar. 


Denn die Autorin hat bereits eine Fortsetzung ihres Erfolgromans 2010 veröffentlicht.

Der „ ewige zweite Teil“, der so viele Feinde, wie Liebhaber in der Kinowelt hat.

So ist es eben nun mal, wenn diejenigen, die sich lieben sich schlussendlich kriegen, möchten wir gerne wissen, wie es weiter geht.

21.11.2011

Interview mit einem Vampir-FAN!

"Ich kann prima abschalten. Wenn die Leute hysterisch kreischen, nur weil sie mich sehen, verwandle ich mich sofort in einen kleinen Welpen, der nichts dagegen hat, begrapscht zu werden."

Robert Pattinson, Ellen DeGeneres Show November 2008

Robert Pattinson bzw. Edward einmal sehen und "begrapschen". Davon träumen unzählige Mädchen seit dem triumphalen Start der Twillight-Filmreihe. Sie stehen sich vor dem Hotel de Rome die Beine in den Bauch und campen schon Tage zuvor im Sony Center. Die Bedingungen sind hart, um in der ersten Reihe standzuhalten. Stunden vor dem Startschuss in der Kälte ausharren, keine Sitzmöglichkeit, nichts trinken, sonst ist man früher oder später gezwungen den Platz zu verlassen. Essensvorräte bitte nur in Snackgröße zum In-die-Handtasche-stecken. Es ist eine lange Prozedur für fünf hysterische Minuten, die dir kein Autogramm, Foto oder süßes Vampirlächeln garantiert. Aufgeheizt von den Fanmassen einmal Roter-Teppich-Luft schnuppern.


Das ist kein Wahnsinn, sondern ein Event.


Dieser Auffassung ist auch Anna A., Studentin aus Berlin. Sie war live dabei, sogar stolzer Erstereihesteher. Sie hat sich bereit erklärt ihre Erfahrung mit Fiese Lise zu teilen.
Aus diesem Grund stellt Fiese Lise die erste und alles entscheidende Frage:

"Team Edward oder Team Jacob?"

Anna: Edward!

F.L.: Wusste ich es doch! Wie fühlt man sich danach?

Anna: Berauscht! Das Gefühl ist gar mit einem Konzert oder einer Achtbahnfahrt zu vergleichen. Abgesehen davon, dass man da ist, um die Stars aus nächster Nähe zu betrachten, fängt man weitaus mehr Emotionen ein als erwartet. Ich stand seit 12 Uhr am Roten Teppich, habe also erlebt, wie es sich füllte und die Aufregung anstieg. Spannung lag in der Luft. Als pünktlich um 19:00 Uhr ein Bus vorfuhr und Robert Pattinson, Taylor Lautner und Regisseur Bill Condon wirklich ausstiegen, konnten es die meisten kaum glauben.

F.L.: Du hast wirklich lange ausgeharrt. Verrätst du uns deine Motivation?

Anna: Ich formuliere es mal so. Ich bin nicht irre und bilde mir nicht ein, dass Robert mich in den entscheidenden Minuten unter tausenden von Mädchen sieht. Kristen Stewart verlässt und wir anschließend heiraten. Ich finde ihn toll als Schauspieler, wie die Person an sich. Er sieht gut aus, das reicht doch eigentlich schon?
Ich sehe es auch als eine Art Event an. Es geht darum einmal dabei gewesen zu sein. Man kann davon berichten und hat mal etwas anderes gemacht an einem Freitag im November. Einmal und es war gut!


F.L.: Hattest du denn kleine Helfer dabei, um dir die zu überbrückende Zeit halbwegs angenehm zu gestalten?

Anna: Natürlich. Zwei Stullen, Tee, Zeitschriften und Schockoriegel. Angerührt habe ich davon nichts. Es hört sich seltsam an zu sagen, nachdem man dort sieben Stunden stand aber ich kam nicht dazu.

F.L.:
Du scheinst beschäftigt gewesen zu sein. Konntest du dich also unter Gleichgesinnten kurzschließen und neue Freundschaften bzw. Connections knüpfen?

Anna: Ja das ging schnell. Ich kam alleine und so gesehen kam es mir ganz recht. Es war richtig interessant zu erfahren, was die Beweggründe der anderen waren sich dort hinzustellen und abzuwarten. Die Gründe waren unterschiedlicher als, dass man denkt. Mädchen, die extra aus Süddeutschland angereist waren, haben mich sofort in ihre Gruppe integriert. Nur durch sie konnte ich so lange in der ersten Reihe ausharren. Witzig waren auch zwei "Twimoms". Das sind Frauen ab 40, die sehnsüchtig auf die Filmstarjungchen warteten.

F.L.: Jetzt mal hart auf hart. Stell dir vor du hättest wirklich nötig auf Toilette gemusst.

Anna: Ich habe es vermieden an diesem Tag etwas zu Trinken, so konnte ich meine Position sichern. Aber da ich mich kurzgeschlossen hatte, wäre es für mich einfacher gewesen mit dem Platz frei halten. Allerdings wäre es schwer gewesen durch die Masse zurückzugelangen. Manche machten einfach dicht!

F.L.: Warum hast du es dir nicht einfacher gemacht und drei Stunden im Hotel de Rome Kaffee getrunken?

Anna: Ehrlich gesagt, wäre mir das zu unangenehm geworden. Ich denke viele können es nicht nachvollziehen, was daran weniger peinlich sein soll am Roten Teppich zu geiern. Dazu sage ich nur die Masse machts. Es ist ein Event für eine breite Öffentlichkeit also für jeden zugänglich. Man geht quasi unter. Es ist nicht mal nötig zu schreien, das machen schon tausend andere für dich. Du stehst da einfach dazwischen mit Block und DigiCam und wartest bis Vampir oder Werwolf bei deinem Stückchen des zehn Meter langen Teppichs angelangt ist.

F.L.: Ich wiederhole: "Mit DigiCam und einen Block für Autogramme." Würdest du dich als Promihunter bezeichnen?

Anna: Ach Quatsch, nein! Neben mir stand eine Autogrammjägerin. Sie macht das schon seit Jahren. Es ging ihr glaube ich nicht um die Schauspieler, sonder allein um die Erweiterung der Anzahl prominenter Unterschriften. Das ist doch sehr schockierend. Ich war neugierig und wollte die Schauspieler live sehen. Um die ganze Crew einzufangen erschien mir die Premiere von "Breaking Dawn" am geeignetsten. Wenn schon denn schon!

F.L.: Es ist ja bekannt, dass Fotoshop schon das ein oder andere Äußere eines Prominenten gepimpt hat. Was sagst du jetzt zu Roberts und Taylors Aussehen, nachdem du sie live gesehen hast?

Anna: Taylor ist klein. Damit meine ich wirklich, wirklich klein! Im Film erlebt man die Protagonisten gleichgroß. Dennoch sieht er gut aus. Persönlich gefallen mir markante Gesichtszüge und ein blasser Taint besser bei Männern. Ich verstehe nicht, warum heute es jedem nach brauner Haut dürstet. Robert kommt ja aus England. Die spannen schon bei drei Sonnenstrahlen den Schirm auf und fragen nach Sonnencreme. Das finde ich besser. Er wirkt viel natürlicher und er sieht live und lebendig, genau so gut aus, wie in Vampirgestalt.

F.L.: Wärst du immer noch Fan würde rauskommen, dass Robert an einem Alkoholproblem leidet und seine Freundin schlägt?

Anna:
Wahrscheinlich nur noch Fan seines Aussehens.

F.L.: Kanntest du Robert Pattinson und Taylor Lautner schon vorher oder bist du erst mit den Romanen auf den Geschmack gekommen?

Anna: Naja schon. Robert hatte ja einen kurzen Auftritt mit spektakulärem Ableben in der Rolle als "Cedric Diggory" in "Harry Potter und der Feuerkelch". Da dachte man schon uhhh so gut aussehend hat man sich diesen Charakter garnicht ausgemalt. Taylor hingegen hatte in "Sharktail" mitgespielt. Das hatte ich erst im Nachhinein erfahren und mal reingezappt. Schrecklicher Film, eine wirklich peinliche Leistung.

F.L.: Findest du die Filmfigur Edward auch gut oder nur die Person dahinter?

Anna: Ich bin der Ansicht, dass es gerade die Filmfigur ist, die den Reiz ausmacht. Es geht um die Idee hinter der Geschichte. Durch die Figur Edward bin ich über die Bücher zum Film gelangt. Eine Freundin aus Amerika hatte mir das, damals noch unveröffentlichte "Midnight Sun" gemailt. Es ist quasi eine Art Edward Gedankensammlung. Das Buch erzählt die Abhandlung der Triologie aus seiner Perspektive. Es hat mir gefallen einen Eindruck seiner Gedankenwelt zu erhalten. Die Hauptursache, von der ich annehme, dass die Figur Edward vor allem Mädchen begeistert, ist seine Reife. Abgesehen davon, dass er über 100 ist, erscheint er als junger Mann unseres Alters. Und seien wir mal ehrlich, wo gibt es so einen Typen schon? Den meisten fehlt das Verständnis. Da können wir locker noch vier Jahre warten bis unsere männliche Generation auf diesem Level angekommen ist.

F.L.: Ich glaube keine hätte etwas gegen einen persönlichen Edward für zu Hause einzuwenden. Würdest du ihn als dein Idol bezeichnen?

Anna:
(...lacht) Oh Gott, nein. Ein Idol ist nochmal ganz etwas anderes!

F.L.: Besitzt du auch etwas an Fanmaterial?

Anna: Also einen Kalender, leider habe ich heute nur die Unterschrift von Taylor Lautner bekommen. Ein Bellafanbuch, darin wird die Rolle genau analysiert z.B. ihr Kleidungsstil. Ein Armbändchen, an welchem ein "E" baumelt. Das habe ich spaßeshalber von meiner Schwester zu Weihnachten bekommen. Einen weiteren Kalender nur mit Edwardbildern. Beide habe ich bei uns im Buchladen für einen Euro erstanden. Finden scheinbar doch nicht so viele Leute so toll.

F.L.: Was sagen deine Freunde, Familie und Bekannten zu deiner Aktion?

Anna: Mein Kumpel war schwer begeistert. Wir teilen die Vorliebe für Edward. Meine Mutter fand es auch gut, als sie jung war hatte sie auch Idole. Kritik habe ich keine zu Ohren bekommen.

F.L.: Hast du Angst nach diesem Interview mit Fiese Lise als Freak abgestempelt zu werden?

Anna:(...lacht und hebt sich stützend die Hände an den Kopf) Keine Sorge, der bin ich schon. Langweilig sollte man jedenfalls nicht sein. Das hat diesmal nichts mit Robert Pattinson zu tun.


Interview geführt im Mommseneck Potsdamer Platz, anlässlich der "Breaking Dawn" Premiere in Berlin

Ausgehalten und Ergattert: Ein Autogramm von Taylor Lautner


Ausgehalten und gespotted!



Breaking Dawn-Premiere Facts
  1.  Wird als die wichtigste Premiere des Jahres gehandelt
  2. Geständnis Pattinson: Seine erste Filmrolle war im deutschen Werk "Die Nibelungen"
  3. Bill Condon charakterisiert seinen Film als eine "sehr emotionale Geschichte"
  4. Teil 4 Part 2 ist schon Kasten, soll erst im Herbst 2012 in die Kinos kommen
  5. Weltweit wurden mehr als 100 Millionen Bücher verkauft
  6. 1,3 Milliarden wurden mit der Filmreihe bisher eingenommen

25.10.2011

Unsere Lieblingstracks






Metallica
"Turn the page"



Röyskopp
"What else is there"



ACDC
"Hells bells"



Iron Maiden
"Run to the hills"



Babyloon Zoo
"Spaceman"

24.10.2011

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"Happy Birthday Mr. President"



Richard Cheese
"Creep"



Ike & Tina Turner
"Come together"



Something A La Mode feat. Karl Lagerfeld
"Rondo Parisiano"